In den letzten Jahren sind für die meisten Menschen die Nebenkosten deutlich gestiegen. Als Eigenheimbesitzer hat man aber zum Glück einige Möglichkeiten, wie man gegen steigende Kosten vorgehen kann. Damit kann man erstens Geld sparen und außerdem seinen Beitrag gegen den Klimawandel und für die Umwelt leisten.

Der erste und einfachste Tipp lautet sparen, sparen, sparen: Das hat sicher jeder schon einmal gehört, geht aber über solche einfachen Dinge, wie das Ausschalten nicht benötigter Lichtquellen hinaus. Zur Identifizierung der Stromfresser im Haushalt bietet sich ein Strommessgerät an, mit welchem man für jedes einzelne Haushaltsgerät prüfen kann, wie viel Strom es aktiv und im Ruhezustand verbraucht. Die Investition in so ein Gerät kann sich durchaus lohnen, aber häufig gibt es auch die Möglichkeit, sie beim Stromanbieter oder den Stadtwerken auszuleihen. Dadurch kann man neue Sparpotentiale aufdecken (beispielsweise den Computermonitor immer auszuschalten, wenn er gerade nicht benötigt wird oder den Fernseher an eine Mehrfachsteckdose mit Schalter zu hängen, damit er nicht im Standby-Betrieb unnötig Strom verbraucht.

Zudem hilft die Überprüfung der eigenen Geräte bei der Entscheidung über den Austausch von alten Elektrogeräten. Gerade bei sehr energieintensiven Geräten kann es sich finanziell lohnen, ein sehr altes Gerät gegen ein neues, energieffizientes auszutauschen. Das gilt vor allem für Gefrier- und Kühlschränke, kann aber auch Waschmaschinen und andere Haushaltshelfer betreffen. Wichtig ist nur, dass beim Kauf auf den Verbrauch und die Energieeffizienzklasse des neuen Gerätes geachtet wird. Und Vorsicht: Klasse A ist schon seit einer Weile nicht mehr die beste.

Als Hausbesitzer hat man allerdings noch Möglichkeiten, die darüber hinaus gehen: Zum Beispiel kann man über die Umrüstung einer alten Ölheizung nachdenken, verbesserte Wärmedämmung oder Solaranlagen. Diese Ideen klingen zwar zunächst eher nach hohen Kosten, können sich aber über die Jahre oft durch Einsparungen gegenfinanzieren.

Als einfachere Möglichkeit Heizkosten zu sparen gibt es noch die Anpassung der Anlage an den eigenen Tagesrhythmus. Wenn alle Hausbewohner tagsüber arbeiten, muss zu dieser Zeit weder die Heizung laufen, noch warmes Wasser bereit gestellt werden. Die meisten moderneren Heizungen bieten detaillierte und auch für Laien bedienbare Einstellungsmöglichkeiten. Und sollte dies bei ihrer Anlage nicht der Fall sein, sollten Sie sich über eine Aufrüstung informieren.


Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!